Von 2006 bis 2011 Studium der Geschichte am Lehrstuhl für slawische Geschichte an der Lomonossow-Universität, Moskau (Abschluss mit Diplom); WS 2010/2011 Studienaufenthalt an der Universität von Zagreb (Kroatien) im Rahmen eines Austauschprogramms. Von 2012 bis 2014: Forschungsstipendiatin an der International Max Planck Research School (IMPRS), Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main. Im WS 2012/2013 Lehrauftrag beim Kurs „Russische Geschichte“ an der Fakultät für Kroatistik an der Universität von Zagreb. Im Jahr 2013 Summer Research Fellow an der Hilandar Research Library, The Resource Center for Medieval Slavic Studies, Ohio State University, Columbus, USA. Von 2013-2018 Doktorandin an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, Fachbereich Byzantinistik, unter der Betreuung von Prof. Johannes Pahlitzsch, Thema der Dissertation: „Stifterinnen und ihre Stiftungen auf dem spätmittelalterlichen Balkan (im Spannungsfeld zwischen orthodoxer und lateinischer Traditionen)“. Seit 11/2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Postdoc, im Rahmen des DFG Schwerpunktprogramms Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken).
| seit 11/2017 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Postdoc, im Rahmen des DFG Schwerpunktprogramms Transottomanica Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken) |
| 2017 | Wissenschaftliche Referentin beim Deutschen Historischen Museum, Berlin. |
| seit 2016 | Referentin bei der bei der Stiftung Jüdisches Museum Berlin, sowie bei der Stiftung Neue Synagoge/Centrum Judaicum. |
| 2014 | Forschungsstipendiatin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG), Mainz. |
| 2013 – 2018 | Doktorandin an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, Fachbereich Byzantinistik, unter Betreuung von Prof. Johannes Pahlitzsch, Thema der Dissertation: „Stifterinnen und ihre Stiftungen auf dem spätmittelalterlichen Balkan (im Spannungsfeld zwischen orthodoxer und lateinischer Traditionen)“. |
| 2013 | Summer Research Fellow an der Hilandar Research Library, The Resource Center for Medieval Slavic Studies, Ohio State University, Columbus, USA. |
| WiSe 12/13 | Lehrauftrag beim Kurs „Russische Geschichte“ an der Fakultät fürKroatistik an der Universität von Zagreb. |
| 2012 – 2014 | Forschungsstipendiatin an der International Max Planck Research School (IMPRS), Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main. |
| WiSe 11/12 | Forschungsaufenthalt an der Universität von Zagreb (Kroatien). |
| 2006 – 2011 | Studium der Geschichte am Lehrstuhl für slawische Geschichte an der Lomonossow-Universität, Moskau (Abschluss mit Diplom); WS 2010/2011 Studienaufenthalt an der Universität von Zagreb (Kroatien) im Rahmen eines Austauschprogramms. |
- „Female Patrons of Monasticism in the Late Medieval Balkans (13th-14th Centuries)“, in: Endowment Studies, 3 (2019), 1–35.
- „Between Veil and Tomb: Nuns and their Burial Places in Early Russia (11th-12th centuries)“, in: E. Kountoyra Galake, E. Mitsiou (eds.), Women and Monasticism in the Medieval Eastern Mediterranean: Decoding a Cultural Map. Athen 2019, 261–282 (i.E.).
- „Migration der Drucker und der Druckereien im transosmanischen Kontext der Frühen Neuzeit“, in: Istorija knižnoj kul’tury XV – XX veka. Moskau 2018, 5–20 (auf Russisch).
- „Die Rechtsstellung der serbischen Gemeinde als kollektive Einheit in der Habsburgermonarchie, 1690–1792“, in: Zusammenwirken und Konflikte auf dem konfessionell und ethnisch gemischten Territorium Zentral- und Osteuropas, 1517–1918, hg. v. O. Khavanova. Sankt-Petersbug 2016, S. 115–133. (auf Russisch)
- „The figure of Patriarch Alexius I in the context of communication between the Serbian Diaspora and the Serbian Orthodox Church“, in: Procedia – Social and Behavioral Sciences. 236C (2016), S. 351–355.
- “The role and image of Holy Land in the medieval descriptions of female pilgrimages”, in: Croatica Christiana Periodica, 75 (2015), S. 1–15.
- „Die serbische Zarin Jelena und die Zelle von Karyes des hl. Sabbas: Zur Interpretation der Quellen“, in: Slavjanski almanah 1-2 (2015), S. 13 – 25. (auf Russisch)
- „Memoria als Hauptmotiv für die Stiftertätigkeit von Frauen auf dem Berg Athos“, in: The Athonite Heritage. A Scholar`s Anthology, 1-2 (2015), S. 56–66. (auf Russisch)
- „Women’s rights in the late Russian empire from the nineteenth century to 1917: the paradoxes of the legislative basis in the family sphere”, in: Eva Schandevyl (Hg.), Women in Law and Lawmaking in Nineteenth and Twentieth-Century Europe, Ashgate 2014, S. 199–231. (mit N. Belyakova)
- „Die Konstruktion der nationalen Identität im sozialistischen Jugoslawien und die Frage der Makedonisch-orthodoxen Kirche“ (auf Russisch), in: State, Religion and Church in Russia and Worldwide, 4/2014, Nr. 32, S. 62–86.
Dieses Projekt stellt einen Beitrag zur Untersuchung der Anfänge des Buchdrucks im Osmanischen Reich im Zeitraum vom Ende des 15. bis zum Ende des 17. Jahrhunderts dar. In diesem Zeitraum kann man nur von jüdischen und christlichen Druckereien sprechen, da der Buchdruck für muslimische Literatur nicht verwendet wurde. Das Ziel ist, gedruckte Bücher aus dem osmanischen Raum der Frühen Neuezeit zu untersuchen und dabei Formen und Inhalt der Buchproduktion verschiedener religiöser Gruppen miteinander zu vergleichen. Die geplante ausführliche Analyse der ersten gedruckten kyrillischen Bücher im Osmanischen Reich liefert eine Basis für die Erforschung der Vermittlung des byzantinischen Erbes in postbyzantinischer Zeit.
Konkret wird in dem Projekt die Rolle gedruckter Bücher bei der Verbreitung „byzantinischen Wissens“ innerhalb des Osmanischen Reiches und darüber hinaus in der slawischen Welt untersucht, wobei unter „byzantinischem Wissen“ sowohl in Byzanz produziertes oder tradiertes Wissen, etwa im Bereich der Theologie/Philosophie oder der Kunst, als auch Wissen über Byzanz, etwa in der Historiographie oder der Kirchengeschichte verstanden wird. In diesem Zusammenhang wird zudem nach der Entwicklung postbyzantinischer Netzwerke orthodoxer Christen gefragt, die weit über die osmanischen Grenzen reichten, bis nach Polen-Litauen und in das Moskauer Reich, und über die dieses Wissen verbreitet wurde. Eine besonders wichtige Rolle im Wissenstransfer zwischen dem Osmanischen und östlichen Europa spielte Moldau-Walachei – eine Region, die sich zum Zentrum des slawischen, griechischen und rumänischen Buchdrucks entwickelte.
Leitung des Post-Doc-Projekts: Prof. Johannes Pahlitzsch (Mainz)Förderung
DFG SPP Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische MobilitätsdynamikenUnterstützung
DFG SPP Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken